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Der ungeordnete Rapport

Meine zuverlässigsten Verbündeten bei der Entdeckung immer wieder neuer Gesetzmäßigkeiten und Gestaltungspotenziale sind der Zufall, die Masse und die Zeit. Treffen alle drei aufeinander, ist visuelles Chaos vorprogrammiert. Gepaart mit ein paar verborgenen Eigenschaften des Rapports lassen sich daraus trefflich große Flächen mit faszinierenden Motiven gestalten.

Was heißt das konkret? Aus einer Vielzahl von digitalen Abbildungen oder Fotos picken sich meine selbst entwickelten Farbpunkttransformatoren immer wieder beliebige Exemplare heraus und übertragen sie irgendwohin auf die Rapportfläche. Dieser Vorgang wird tausende Male wiederholt. Dabei sorgen die Transformatoren schon während der Generierung dafür, dass stets pixelgenaue Rapportanschlüsse entstehen.



Vorbereitung der einzelnen Farbobjekte

Variante 1: Das Farbobjekt wird aus dem kompletten digitalen Bild hergestellt.

  1. Zunächst werden alle digitalen Vorlagen von mir auf die ideale Motivgröße verkleinert oder vergrößert.
    (bei 300 dpi: größere Seite 1.800 Pixels, bei nahezu quadratischen Bildern 1.600 Pixels).

  2. Danach erfahren alle Vorlagen eine perspektivische Verschiebung in 3 Richtungen. So werden z.B. aus 300 eingereichten Motiven 900 Farbobjekte.
    Wenn alle Farbobjekte fertig sind, kann aus ihnen der Rapport generiert werden.



Variante 2: Aus dem einzelnen Foto wird ein bestimmtes Motiv als Farbobjekt herausgelöst.

  1. Zunächst werden alle Fotos von mir auf die von Ihnen vorgegebene Motivgröße verkleinert oder vergrößert.

  2. Im Anschluss daran löse ich aus jedem Bild von Hand das jeweilige Farbobjekt heraus.
    Wenn alle Farbobjekte fertig sind, kann aus ihnen der Rapport generiert werden.



Herstellung Ihres Rapports

  1. Zunächst bereite ich die Rapportfläche entsprechend Ihrer Maßvorgabe vor. Es handelt sich um nichts anderes als um eine Bilddatei mit weißer Fläche.

  2. Anschließend beginne ich mit der Herstellung des Hintergrundes. Um die Rapportfläche lückenlos zu füllen, sind für einen Quadratmeter etwa 1.000 Einzelbilder erforderlich. Diese werden willkürlich aus den Farbobjekten ausgewählt und einzeln auf die Rapportfläche übertragen.

  3. Nach einer Sichtprüfung des Rapport-Hintergrundes werden weitere Schichten von Farbobjekten aufgetragen und zwar so lange, bis keine weiße Stelle mehr sichtbar ist.

  4. Der Auftrag der letzten Farbobjekt-Schicht erfolgt dergestalt, dass jedes Farbobjekt nur einmal verwendet wird.

  5. Damit die Kanten der einzelnen Farbobjekte optisch nicht so hart erscheinen, erfährt der fertige Rapport noch eine Art Glättung als Finish, selbstverständlich auch rapportfähig.



Wissenswertes

  • Die Farbobjekte lassen sich beliebig kombinieren: farbige mit schwarz-weißen, Vollbild-Farbobjekte mit herausgelösten und natürlich auch verschiedene Motivgruppen miteinander (s.u. Sonnenblumen mit exotischem Fisch). Das Mischungsverhältnis geben Sie in Prozent vor, z.B. 90 % Sonnenblumen, 10 % Fische.

  • Wenn bei Rapporten bewusst Lücken zwischen den Farbobjekten gelassen werden, lassen sich auch mehrere Rapporte gleicher Abmessungen übereinander legen.





Beispiele für ungeordnete Rapporte





(Ende der Internetseite)